Suchfilter

Stufe des Kartenstempels

Raumausschnitt: nicht jedem vertrauter Raum, ungewöhnliche Perspektive Gestaltung: komplexe thematische Kartographie Begriffswelt: selbstständiger Umgang mit Fachbegriffen und Konzepten Raumausschnitt: Orientierung wird unterstützt durch Übersichtskarten Gestaltung: mehrere Kartenebenen, verschiedene Gestaltungsmittel Begriffswelt: längere Kartenlegenden, mit eingeführten Fachbegriffen Raumausschnitt: bekannter Raum, vertraute Orte, Basiswissen Gestaltung: einfache grafische Gestaltung Begriffswelt: wenige Fachbegriffe, alltagsnah

Schlagworte

AblagerungAbschmelzenAkkumulationAlpenAlpenraumAlpenvorlandAlpes MaritimesAlpidische GebirgsbildungAlpine LandschaftAltmenschAltmoräneAltmoränengebietAndenAntarktisAntarktische HalbinselAntarktische KonvergenzBaden-WürttembergBayernBesiedlungBodenschatzDeutschlandDrumlinEisEiszeitEiszeitformEiszeitformenEndmoräneErdgeschichteErschließungEuropaEyjafjallajökullFaltengebirgeFindlingFischgründeFjellFjordFähreGeysirGlaziale SerieGletscherGletscherschmelzeGrundmoräneHochgebirgeHöhenstufenInlandeisIslandJetztmenschKantonKlimadiagrammKlimawandelKrillLebensraumLössMoorMoräneNepalNordeuropaNorwegenNördliche KalkalpenPackeisPassPhysische KartePleistozänPolarkreisPolarzonePässeRhonegletscherRhôneRohstoffSchelfeisSchotterebeneSchweizSedimentSedimentationSkandenSkandinavienSumpfSüdliche KalkalpenSüdpolTauernTektonikThermalquelleTourismusTreibeisTunnelUrstromtalVatnajökullVegetationVegetationsstufeVegetationszoneVergletscherungVulkanVulkanismusWasserfallWeichseleiszeitWestwinddriftWettersteingebirgeZentralalpenZugspitzeÖsterreich

Ihre Suche

157 Treffer bei der Suche nach Stichwort: Gletscher

Karten

Material

Bild

Blockbild eines Gletschers

Blockbild eines Gletschers. Die Zahlen im Bild bedeuten: 1. Urstromtal 2. Sander 3. Endmoräne 4. Grundmoräne 5. Inlandeis

Download

Bild

Ergebnisse geowissenschaftlicher Forschungsprojekte


Download

Video FLV

Klima-Archiv im Eis

Das Lomonossov - Gletscherfeld umfasst ein Gebiet von etwa 2000 Quadratkilometern. Es ist damit eines der größten Gletschergebiete Spitzbergens. Das Eis ist schätzungsweise 2000 Jahre alt. Ein Hot Spot für die Klimaforschung. Am Fuße der Gletscherzunge hat sich das Team von Prof. Veijo Pohjola und Dr. Elisabeth Isakkson ein Camp für Feldforschungen eingerichtet. 50 Kilometer entfernt von der nächsten Siedlung wollen sie eine Woche lang Eisproben entnehmen. So hoffen sie, den Geheimnissen der Gletscherschmelze auf die Spur zu kommen.
O-Ton Veijo Pohjola, Gletscherforscher: "In den letzten 10 Jahren ist es hier wirklich ziemlich warm geworden. Es sieht so aus, als könnten wir in den letzten 10Jahren eine deutliche Änderung der Temperaturkurve beobachten, verglichen mit den letzten 300 Jahren."
Die Forschungsrouten auf den Gletschern haben ihre Tücken. Je nach Wetterlage sind metertiefe Spalten im Eis fast nicht zu erkennen. Ausgestattet mit Waffen gegen Eisbären, Bohrinstrumenten, modernem Radar und GPS-Technik arbeiten die Forscher bei minus 30 Grad. Sie wollen anhand von Eis - Bohrkernen einen Klimakalender des Gletschers erstellen. In den einzelnen Schichten des Eises sind zahlreiche Informationen über die Klima- und Umweltbedingungen der vergangenen erdgeschichtlichen Zeiträume enthalten. Die Forscher können Schmelzphasen bis zu mehreren hundert Jahren mit dieser Technik zurückverfolgen. Die Durchführung vor Ort ist kompliziert und manchmal gefährlich, die Forscher lieben ihren Job trotzdem:
O-Ton Elisabeth Isaksson, Gletscherforscherin "Wir tragen ein kleines Stück zum großen Klima - Puzzle bei. Das ist genug Anreiz um weiterzumachen."
Nach sieben Tagen Schwerstarbeit bringen die Forscher die Eiskerne in die Universität von Longyearbyen. Sieben Stunden dauert die Fahrt durch das Eis. Völlig durchgefroren und entkräftet erreichen sie ihr Ziel. Dr. Elisabeth Isaksson will sich zuerst vergewissern, dass die Bohrkerne die Fahrt heil überstanden haben. Die Schichten des Eises sind für die Gletscherforscher vergleichbar mit Jahresringen bei Baumstämmen.
O-Ton Elisabeth Isaksson, Gletscherforscherin: "Man kann die verschiedenen Eisschichten sehen, wie zum Beispiel die warmen Sommerschichten, wo viel Eis geschmolzen ist. Wir haben in den letzten 10 jahren mehr Schmelzwasser festgestellt aufgrund der warmen Frühlingsmonate und Sommer."
Die Proben der Forscher sprechen eine deutliche Sprache: Das Gletschereis auf Spitzbergen schmilzt und zwar dramatisch. Alles deutet auf eine langfristige Tendenz hin. Sollten Grönlands Eismassen tatsächlich abschmelzen, droht ein Anstieg des Meeresspiegels um bis zu sieben Meter. Ganze Küstengebiete würden weltweit versinken.
abspielen

PDF-Datei

Klimawandel und Gletscherschwund als Touristenattraktion

2 Arbeitsblätter

Download

Bild

Luftblasen im Gletschereis

verantwortlich für die blaue Farbwirkung
Foto: H.-J. Fuchs, Mainz

Download

Bild

Rhônegletscher

Eingang zur künstlichen Eisgrotte (heute und früher)
Das Schild steht am Beginn des alten Stegs zur Grotte von 1976.
Foto: H.-J. Fuchs, Mainz

Download

Shop

Zeitschrift

Jahrgang 2018 - Praxis Geographie

Gletscher - Glazial geprägte Landschaften