Saarland/Lothringen/Luxemburg (Saar-Lor-Lux) - Montanregion 1957

Saar-Lor-Lux - Strukturwandel

978-3-14-100382-6 | Seite 22 | Abb. 1
Saarland/Lothringen/Luxemburg (Saar-Lor-Lux) | Montanregion 1957 | Saar-Lor-Lux - Strukturwandel | Karte 22/1

Überblick

Der Kartenausschnitt zeigt den Kernbereich des sogenannten Saar-Lor-Lux-Raumes, der sich zusammensetzt aus vier lothringischen Departements, der belgischen Provinz Luxemburg, dem Großherzogtum Luxemburg, dem Saarland und dem Westen von Rheinland-Pfalz.

Die Montanregion 1957

Mit Steinkohle und Eisenerz verfügte der Saar-Lor-Lux-Raum über die beiden wichtigsten Rohstoffe der Industrialisierungsphase. Der Schwerpunkt des Kohlebergbaus lag im saarländisch-lothringischen Kohlerevier. Allerdings sind die Abbaubedingungen auf französischer Seite aufgrund der geologisch-tektonischen Verhältnisse ungleich schwieriger als im Saarland. Eisenerz wurde vor allem in Lothringen und in Luxemburg abgebaut. Der Höchststand der Erzförderung wurde Ende der 1950er-Jahre erreicht. Die Eisen- und Stahlindustrie war Ende der 1950er-Jahre auf drei Teilräume konzentriert: Lothringen, Luxemburg und Saarland.

Differenzierende Karte

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Saar-Lor-Lux – Wirtschaftsraum im Wandel
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