Brandenburg und Berlin - Temperaturen im Jahr

Brandenburg und Berlin - Landwirtschaft und Klima

978-3-14-100380-2 | Seite 19 | Abb. 3
Brandenburg und Berlin | Temperaturen im Jahr | Brandenburg und Berlin - Landwirtschaft und Klima | Karte 19/3

Überblick

Das heutige Landschaftsbild von Brandenburg wurde während der Eiszeit geschaffen. Die Regionen zwischen den Städten Neuruppin im Norden und Cottbus im Südosten liegen zwischen den sogenannten Nördlichen und Südlichen Landrücken. Dazwischen befinden sich die Mittelbrandenburgischen Platten mit niedrigen und hoch gelegenen Abschnitten. In ganz Brandenburg gibt es jedoch generell eher geringe Höhenunterschiede. So bleibt auch das Temperaturgefälle insgesamt relativ gering.

Temperaturverteilung

In den Regionen in der Mitte und im Süden Brandenburgs ist es durchschnittlich am wärmsten. In weiten Teilen werden dort Temperaturwerte zwischen 8,5 °C und 9 °C im Jahresmittel erreicht. In Manschnow (siehe Klimadiagramm) an der deutsch-polnischen Grenze wurden durchschnittliche Temperaturen von 8,5 °C gemessen. In vereinzelten Regionen im Nordosten und Südwesten fallen die Durchschnittstemperaturen auf 8–8,5 °C. Am auffälligsten verhalten sich die mittleren Jahrestemperaturen in und im Umland von Berlin. Dort ist es durch die dichte Bebauung mit 9,0 °C und im Kerngebiet mit mehr als 9,5 °C im Vergleich zu den übrigen Regionen am wärmsten. Lediglich die Regionen im Norden Brandenburgs zwischen Elbe und Uckermark erreichen durchschnittliche Jahrestemperaturen von bis zu 8 °C. In weiten Teilen der Uckermark sind es sogar nur 7,5–8 °C. Der kälteste Monat in Brandenburg ist der Januar. Dann werden mittlere Temperaturwerte von -1 °C erreicht. Der Juli ist der wärmste Monat mit 18 °C im Durchschnitt.