Weltall - Größenvergleich der Planeten

Die Erde im Weltall

978-3-14-100381-9 | Seite 190 | Abb. 3
Weltall | Größenvergleich der Planeten | Die Erde im Weltall | Karte 190/3

Überblick

Die dargestellten acht großen Planeten machen trotz ihrer Größe nur 1,34 Prozent der Masse des gesamten Sonnensystems aus. 92 Prozent davon entfallen wiederum auf die Riesen Jupiter und Saturn. Die Masse aller Kleinplaneten und Kometen liegt unter 0,1 Prozent des gesamten Sonnensystems.

Vergleich der Planeten

Die Größen von Sonne und Planeten sind hier maßstabsgerecht abgebildet. Das heißt, dass das Größenverhältnis zwischen den Planeten zueinander in Wirklichkeit genau so ist wie auf der Karte abgebildet. Die inneren Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars weisen in ihrem Gesteinsaufbau und ihren relativ hohen Dichten (3,9–5,6 Gramm pro Kubikzentimeter) Ähnlichkeiten zur Erde auf. Die Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun bestehen – außer aus einem kleinen Gesteinskern – im Wesentlichen aus Wasserstoff und Helium und erreichen nur geringe Dichten (0,7–1,6 Gramm pro Kubikzentimeter). Auf Merkur herrschen durch das Fehlen einer Atmosphäre extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Die Temperatur auf der Venus beträgt durch ihre Sonnennähe und einen extremen Treibhauseffekt etwa 500 °C. Auf dem Mars liegt die Temperatur dagegen bereits meist unter dem Gefrierpunkt und auf dem Jupiter sogar bei unter minus 150 °C. Gemessen werden diese Temperaturen in der unteren Wolkenschicht, denn Gasplaneten haben keine feste Oberfläche und das Gas geht in der Tiefe in einen flüssigen Zustand über. Pluto ist aus der Reihe der großen Planeten herausgenommen worden und gilt als sogenannter Zwergplanet: Er befindet sich – zusammen mit einigen anderen ähnlichen Objekten, die erst kürzlich entdeckt wurden – nahe dem Kuiper-Gürtel der Kometen. Sein Aufbau ähnelt auch dem eines Kometen mit einem Gemisch aus Eissorten – neben Wasser auch Methan, Ammoniak, Kohlendioxid usw. – und Gestein.

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