Weltall - Das Sonnensystem

Die Erde im Weltall

978-3-14-100380-2 | Seite 190 | Abb. 2
Weltall | Das Sonnensystem | Die Erde im Weltall | Karte 190/2

Überblick

Die Zeichnung zeigt das Sonnensystem von außen betrachtet vor dem Hintergrund des Bandes der Milchstraße. Die Abstände der Planeten mit ihren angedeuteten Bahnen sind nicht maßstabsgetreu, das heißt, dass die Abstände der Planeten zueinander in Wirklichkeit viel größer sind. Da die Milchstraße eine flache Scheibe ist und die Sonne in der gleichen Ebene steht, erscheint uns die Milchstraße am Himmel als schmales Band. Die dunklen Streifen darin sind Wolken aus Gas und Staub, aus denen neue Sterne entstehen können. In dem Betrachtungswinkel der Zeichnung verdecken die Staubteilchen das Licht der dahinter stehenden Sterne.

Entstehung unseres Sonnensystems

Auch unser Sonnensystem ist vor etwa 4,6 Milliarden Jahren aus einer Gas- und Staubwolke entstanden. Als die Sternstaubwolke in sich zusammenfiel, sammelte sich der Großteil der Materie (also das Material in der Wolke, z. B. Staub) im Zentrum der Wolke. Daraus entstand unsere Sonne, der zentrale Stern unseres Sonnensystems. Der Rest (weniger als zwei Promille) bildete eine durch ihre Drehbewegung abgeflachte Scheibe, aus der die acht großen Planeten mit ihren Monden entstanden. Auch die Kleinplaneten wie Pluto oder Planetoiden (sehr kleine Planeten), die sich überwiegend in einem Gürtel zwischen Mars und Jupiter befinden, entstanden. Ebenso die Kometen, deren Mehrzahl sich weit außerhalb der Plutobahn aufhält. Für die Reihenfolge der Planeten gibt es einen einfachen Merkspruch: „Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unseren Nachthimmel.“ Der jeweilige Anfangsbuchstabe der Wörter steht für den Anfangsbuchstaben der Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun.

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