Washington D.C. - Politisches Machtzentrum der USA

USA

978-3-14-100870-8 | Seite 225 | Abb. 6 | Maßstab 1 : 50.000
Washington D.C. | Politisches Machtzentrum der USA | USA | Karte 225/6

Überblick

Das politische Zentrum der USA ist die Bundeshauptstadt Washington D.C., der Sitz unter anderem des Präsidenten, der Bundesregierung, des Kongresses und bedeutender internationaler Organisationen. Das Stadtbild ist vor allem durch seine zahlreichen repräsentativen, zumeist im historisierenden Stil errichteten Bauwerke bestimmt. Washington D. C. hat 650 000 Einwohner. Dominierend war über Jahrzehnte die afroamerikanische Bevölkerung, 2011 fiel ihr Anteil erstmals wieder unter 50 Prozent. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt von Einkommen unterhalb der Armutsgrenze. Lediglich der von einer weißen Bevölkerung geprägte Stadtteil Georgetown gilt als wohlhabend. An seinem Westrand liegt die gleichnamige Universität.

Grundriss einer Hauptstadt

hington Monument, das Lincoln-Memorial und das Roosevelt-Memorial erinnern an herausragende US-Präsidenten.

Zwischen dem Washington Monument und dem Capitol liegen die Parkanlagen "The Mall", die von zahlreichen Bundesbehörden - darunter die Departments für Justiz, Landwirtschaft und Handel, das FBI und die NASA - und Kultureinrichtungen gesäumt werden. Die Departments entsprechen den Bundesministerien in Deutschland.

Bereits außerhalb der Stadtgrenzen in Arlington (Virginia) liegt das Pentagon, der 1941/42 errichtete Fünfeckbau des Verteidigungsministeriums, inmitten zahlreicher weiterer militärischer Einrichtungen und Denkmäler (zum Beispiel National Cemetery). Militärische Einrichtungen, beispielsweise der Navy, liegen auch im Süden Washingtons. Neben den Regierungsbehörden sind in Washington zahlreiche Bildungseinrichtungen angesiedelt.

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Institutionen der Vereinten Nationen

Die Weltbank, nach offizieller Bezeichnung die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, ist eine Organisation der Vereinten Nationen. Die Weltbank vergibt Kredite zur Finanzierung konkreter Projekte und - im Falle von Krisen - zur Strukturanpassung, vor allem an Entwicklungsländer und die Transformationsstaaten Osteuropas. Ihre Politik ist nicht unumstritten, denn die Kreditvergabe ist an Bedingungen geknüpft, durch die sie Einfluss auf die Projekte und die jeweiligen Regierungen nimmt. Da ihre Direktoren von den fünf größten Kapitalgebern der Weltbank entsandt werden und ihr Präsident stets ein US-Amerikaner ist, wird die Weltbank deutlich von westlichen Interessen dominiert.

Der Internationale Währungsfonds ist wie die Weltbank eine UN-Organisation. Seine Aufgabe ist die Überwachung des internationalen Währungssystems - vor allem der Wechselkurs- und Geldpolitik der Mitgliedsstaaten - und die Absicherung gegen internationale Finanzkrisen, die durch starke Schwankungen der Wechselkurse ausgelöst werden können. Die USA und die EU-Länder zusammen haben jeweils ein Vetorecht bei den Entscheidungen.

Überdies unterhalten viele internationale Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie Amnesty International einen Sitz in Washington.

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Präsidentielles Regierungssystem in den USA

Aufbau eines präsidentiellen Regierungssystems am Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika (USA).
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