Temperaturen im Januar

Australien/Neuseeland - Wirtschaft und Klima

978-3-14-100700-8 | Seite 186 | Abb. 3 | Maßstab 1 : 100.000.000
Temperaturen im Januar |  | Australien/Neuseeland - Wirtschaft und Klima | Karte 186/3

Überblick


Australien verfügt über eine Vielfalt an Klimazonen. Sie reichen von den Tropen an den Küsten im Norden und Nordosten über die subtropischen Bereiche bis zum gemäßigten Klima.
Die Insel Tasmanien im Süden fällt in den Bereich der mittleren Breiten. Dort herrscht ein gemäßigtes Klima, das mit dem Klima in Deutschland vergleichbar ist. Auch in Neuseeland herrscht ein gemäßigtes Klima.

Heißes Zentrum, kühler Süden
Im Januar herrscht auf der Südhalbkugel unterhalb des Äquators Hochsommer. An den nördlichen Küsten ist es sehr warm und aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit auch sehr schwül. Im Küstenbereich werden durchschnittlich zwischen 25 und 30 °C erreicht. In Richtung Süden greift mit zunehmender Entfernung vom Meer der Einfluss des kontinentalen Klimas. Es wird wärmer und trockener.
Im Zentrum und im Westen des Landes werden die höchsten Durchschnittstemperaturen erreicht. Sie steigen zum Teil auf über 30 °C. Auch im Westen wird es mit zunehmender Orientierung nach Norden stetig wärmer.

Zwischen Küste und „Outback“
Wenn die Landmassen im Sommer unter dem subtropischen Hochdruckgürtel liegen, erhitzen sie sich deutlich stärker als die Küstenbereiche, die von kühleren Wasserflächen umgeben sind. An den Küsten liegen die durchschnittlichen Temperaturen in weiten Teilen zwischen 25 °C und 30 °C. Eine Ausnahme dabei bilden die Süd- und die Ostküsten. Dort werden zwischen 15 und 20 °C erreicht.
Nach Süden hin zeigt sich mit zunehmender geographischer Breite ein Rückgang der Temperaturen. Im Osten und Südosten heben sich zudem die kühleren Höhenlagen des Australischen Berglandes hervor. Die Temperaturen erreichen dort im äußersten Süden nur noch 10 °C bis 15 °C.

A. Siegmund, J. Seibel

Info Plus

Weite Teile Australiens liegen solarklimatisch im Bereich der Tropen und Subtropen. Die Grenze zwischen ihnen verläuft in der Nähe des südlichen Wendekreises. Dabei prägt der dominierende Einfluss des südhemisphärischen Hochdruckgürtels das Klima weiter Teile des Kontinents. In Kombination mit Luv-Lee-Effekten und der Höhenlage entsteht so eine große Bandbreite klimatischer Verhältnisse zwischen trockenen und immerfeuchten Tropen sowie zwischen trockenen, sommerfeuchten und winterfeuchten Subtropen. Im Bereich von Tasmanien reicht Australien im Süden bis in die südlichen Mittelbreiten hinein, ebenso Neuseeland. Die pazifischen Inseln liegen — von wenigen Ausnahmen abgesehen — in den Tropen.

Zur Karte: Temperaturen im Januar
Die Temperaturverteilung in Australien zeigt eine deutliche Abhängigkeit von der Breitenlage, dem Grad der Kontinentalität und der Höhenlage. Im Januar, während des Südsommers, treten die höchsten Durchschnittstemperaturen von teilweise über 30 °C im Inneren Australiens auf. Die Landmassen erhitzen sich, wenn sie unter dem subtropischen Hochdruckgürtel liegen, deutlich stärker als die umgebenden Wasserflächen. Nach Süden hin zeigt sich mit zunehmender geographischer Breite ein Temperaturrückgang. Im Osten und Südosten heben sich zudem die kühleren Höhenlagen des Australischen Berglandes hervor. Die Temperaturen erreichen dort im Januarmittel zum Teil nur noch 10 °C bis 15 °C.
A. Siegmund

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