Saarbrücken - Beschäftigte und Pendler

Saarland - Wirtschaft und Verkehr

978-3-14-100382-6 | Seite 21 | Abb. 4
Saarbrücken | Beschäftigte und Pendler | Saarland - Wirtschaft und Verkehr | Karte 21/4

Arbeitsplatzangebot in Saarbrücken

Im Vergleich zu den umliegenden Städten bietet Saarbrücken eine größere Vielfalt an Beschäftigungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und ist daher auch für Arbeitnehmer, die nicht in Saarbrücken leben, ein attraktiver Arbeitsplatz. 22 Prozent der Erwerbstätigen in Saarbrücken arbeiten in produzierenden Wirtschaftsbereichen. Hierzu zählen die in Saarbrücken ansässigen Industriebetriebe in den Bereichen Maschinenbau sowie Eisen- und Metallverarbeitung. 78 Prozent der Beschäftigten in Saarbrücken haben dagegen eine Anstellung im Dienstleistungsbereich. Zu nennen sind hierbei beispielsweise die vielen Behörden- und Verwaltungsstellen, die in der Landeshauptstadt des Saarlandes angesiedelt sind. Außerdem finden sich attraktive Arbeitsplätze bei Medienunternehmen wie dem Saarländischen Rundfunk oder der Saarbrücker Zeitung, bei Unternehmen aus dem Bereich Informationstechnologie sowie in Gesundheitseinrichtungen. Große Arbeitgeber in diesem Wirtschaftssektor sind außerdem die Deutschlandzentrale von Peugeot oder Telefonzentralen verschiedener deutscher Unternehmen.

Berufspendler nach Saarbrücken

e (2017). Etwa 40 000 Beschäftigte leben direkt in Saarbrücken, die übrigen 72 000 Beschäftigten pendeln jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz in die Stadt hinein und werden daher als Einpendler bezeichnet. Die meisten der Einpendler stammen aus dem Saarland und wohnen in den umliegenden Gemeinden und Städten. 7800 Arbeitnehmer fahren täglich aus der französischen Region Lothringen in das benachbarte Saarbrücken. In den letzten Jahren ist die Zahl der Grenzpendler aus Lothringen stark zurückgegangen. Eine Ursache hierfür liegt darin, dass immer weniger Lothringer Bürger Deutsch sprechen können. Insgesamt kommt es in Saarbrücken durch die hohe Zahl an Pendlern zu den Stoßzeiten – morgens bei Arbeitsbeginn und abends bei Feierabend – zu starken Verkehrsbelastungen auf den Einfallsstraßen.