Südwesteuropa - physisch

Südwesteuropa - physisch

978-3-14-100770-1 | Seite 122 | Abb. 1 | Maßstab 1 : 6.000.000
Südwesteuropa | physisch | Südwesteuropa - physisch | Karte 122/1

Informationen

Der südwestliche Mittelmeerraum wird durch das Nebeneinander von Hochgebirgslandschaften und dem Mittelmeer einschließlich seiner Inseln bestimmt.
Die älteren Gebirge stammen aus der variskischen Phase (Zentralmassiv, Kern der iberischen Halbinsel, Hochland der Schotts). Mit ihnen eng verzahnt sind die jüngeren Gebirge der alpidischen Phase (Kordillere, Pyrenäen, Alpen, Apenninen, Er-Rif, Atlas). Zwischen den europäischen und den nordafrikanischen Gebirgen liegt das Mittelmeer, dessen Inseln durchweg der alpidischen Phase zuzuordnen sind. Deren z. T. aktiver Vulkanismus weist ebenso auf eine aktive Tektonik hin wie schwere Erdbeben (vgl. 79.3). Zwischen den Gebirgen oder in sie eingebettet liegen große Ebenen (Po), Gräben (Rhone), Täler (Ebro) oder weitgespannte Becken (Kastilien). Sie sind von besonderer Bedeutung für Besiedlung und Wirtschaft, Gleiches gilt für die mehr oder weniger breiten Küstensäume.
M. Felsch

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