Ronneburg - Uranerzbergbau und Folgenutzung - 2018

Thüringen - Umwelt und Energie

978-3-14-100385-7 | Seite 24 | Abb. 2
Ronneburg | Uranerzbergbau und Folgenutzung | Thüringen - Umwelt und Energie | Karte 24/2

Überblick

Die kleine Stadt Ronneburg mit 5000 Einwohnern liegt nahe der Stadt Gera in Ostthüringen. Zur Zeit der DDR wurde dort in großem Umfang Uran abgebaut. Nach der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde der Uranabbau in Ronneburg eingestellt. Zwischen den Jahren 1990 und 2010 hat sich dort vieles verändert.

Ronneburg im Jahr 2018

Im Jahr 1991 wurde der Uranabbau in Ronneburg eingestellt. Man begann mit der Renaturierung der Landschaft. Die Stollen und Gruben wurden geflutet und ein großer Teil des ehemaligen Bergbaugebietes saniert. 2007 fand hier ein Teil der Bundesgartenschau statt (der andere Teil war im benachbarten Gera), in der der Bevölkerung die bereits rekultivierte „Neue Landschaft Ronneburg“ vorgestellt wurde. 2008 waren bis auf eine alle Halden südlich der A 4 abgebaut, um mit ihrem Material das Tagebaurestloch Lichtenberg zu füllen. In dem dadurch entstandenen Landschaftsbauwerk, der Schmirchauer Höhe mit ihren zwei Hügeln, wurden über 125 Millionen m³ Haldenmaterial sicher verwahrt. Größter Arbeitgeber in Ronneburg ist heute die Horsch Maschinen GmbH, die im Gewerbepark Ost, direkt an der A 4, Landmaschinen herstellt.

Differenzierende Karte

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Ronneburg im Wandel
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