Regensburg - Einkaufszentrum

Deutschland - Wandel ländlicher und städtischer Siedlungen

978-3-14-100700-8 | Seite 69 | Abb. 7 | Maßstab 1 : 5.000
Regensburg | Einkaufszentrum | Deutschland - Wandel ländlicher und städtischer Siedlungen | Karte 69/7

Informationen

Die Karte 7 gibt einen Überblick über das Einzelhandelssortiment im ersten Obergeschoss des Einkaufszentrums "Arcaden" südlich des Regensburger Hauptbahnhofs, das durch seine optimale Verkehrsanbindung und ein Parkhaus mit rund 1700 Stellplätzen dem Einzelhandel in der Altstadt seit einigen Jahren Konkurrenz macht.

Regensburger "Arcaden"
Die "Arcaden" sind nach dem älteren und größeren "Donau-Einkaufszentrum" das zweite größere Einkaufszentrum in Regensburg. Sie sind ein Beispiel für die veränderten Standortmöglichkeiten dieser Einrichtungen. Großbauten des Einzelhandels, die vormals typisch für die Freiflächen der Außenregionen waren oder sich in städtischen Randlagen angesiedelt haben, drängen seit einiger Zeit verstärkt in die Innenstädte. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die Privatisierung ehemals staatlicher Einrichtungen. Die "Arcaden" beispielsweise entstanden auf einem ehemaligen Gelände der Bundesbahn.
Die Errichtung der "Arcaden" folgte den allgemeinen Planungsvorstellungen, einer nachlassenden Bedeutung des Innenstadthandels Großbauten des Einzelhandels entgegenzusetzen. Auf etwa 33 000 m² Geschäftsfläche bietet das Einkaufszentrum rund 90 Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe sowie Dienstleistungseinrichtungen. Das Warenangebot wird von den sogenannten innenstadtrelevanten Sortimenten dominiert: mehr als 60 Prozent der Verkaufsfläche, rund 22 000 m², entfallen auf Bekleidung und Schuhe. Ein großer Anteil der Mieter wird durch Filialisten gestellt. Große Ankermieter befinden sich an dem jeweiligen Ende der Mall. Aus der Karte wird die Überschneidung mit dem Angebot der Altstadt deutlich. Das witterungsunabhängige, verkehrsmäßig gut erschlossene und professionell vermarktete Angebot des altstadtnahen Einkaufszentrums sorgt einerseits für eine Verbesserung des Einzelhandelsangebots, verschärft andererseits aber auch die Konkurrenzsituation.
J. Vossen

Graphiken

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Nutzungskatierung (Erdgeschoss) zur Feststellung touritischer Einrichtungen

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Typische Enzelhandelsstandorte am Beispiel Köln

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