Pilsen (Plzeň) - EU-geförderte Umweltmaßnahmen

Europäische Union

978-3-14-100700-8 | Seite 87 | Abb. 7 | Maßstab 1 : 75.000
Pilsen (Plzeň) | EU-geförderte Umweltmaßnahmen | Europäische Union | Karte 87/7

Informationen

Die 163 000 Einwohner (2007) zählende Stadt liegt im Westen Tschechiens. Die Region zählt — wie auch der Rest des Landes außer Prag — nach der Clusteranalyse (87.5) zum Typ 7 mit überwiegend unterdurchschnittlich zu bewertenden Indikatoren. Insbesondere die unterdurchschnittliche Wirtschaftskraft, eine Folge der Zugehörigkeit Tschechiens zu den Transformationsstaaten, machen Maßnahmen der Regionalförderung der EU erforderlich, um die Strukturprobleme beheben zu können.
Pilsen ist ein traditioneller Industriestandort (Pilsner Bier, U+0160koda), was sich auch in dem überdurchschnittlich hohen Anteil von Industriebeschäftigten (vgl. 87.5) äußert. Da Umweltschutz bis zur politischen Wende 1990 keinen hohen Stellenwert besaß, war der Sanierungsaufwand im Umweltbereich besonders hoch. Die EU beteiligte sich daher an der Sanierung der Abwasserentsorgung (Kanalsanierung, Pumpstationen, Klärwerke) und am Projekt "Saubere Radbuza", um die Wasserqualität der Fließgewässer zu verbessern. Hintergrund war u. a., die Trinkwasserversorgung (Uferfiltrat) zu sichern und das Netz der Trinkwasserleitungen und Speicheranlagen zu erneuern. Mit den Maßnahmen gelang es auch, der ansässigen Brauerei mit Weltruf eine sichere Produktionsgrundlage zu schaffen. Parallel wurden Fördermittel in den Straßenbau investiert (Verkehrsminderung in sensiblen Bereichen).
M. Felsch

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