Paris - Blaues Band (Touristenrundweg)

London und Paris - Städtetourismus

978-3-14-100385-7 | Seite 87 | Abb. 7
Paris | Blaues Band (Touristenrundweg) | London und Paris - Städtetourismus | Karte 87/7

Überblick

Der Touristenrundweg „Blaues Band“ führt an den wichtigsten touristischen Sehenswürdigkeiten beidseits der Seine im Zentrum von Paris vorbei. Arc de Triomphe Der Arc de Triomphe (Triumphbogen) ist ein zwischen 1806 und 1836 errichtetes Denkmal und eines der Wahrzeichen von Paris. Unter dem Bogen liegt das Grabmal des unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg mit der Ewigen Flamme. Place de la Concorde Der Place de la Concorde (Platz der Eintracht) ist mit 359 Metern Länge und 212 Metern Breite der größte Platz von Paris und der zweitgrößte Platz Frankreichs. Er wurde 1776 fertiggestellt. Nur an seiner Nordseite stehen Gebäude, auf dem Platz findet man den Obelisken von Luxor, zwei Brunnen sowie 20 Kandelaber. Louvre Der Louvre ist mit sieben Millionen Besuchern (2016) das meistbesuchte Kunstmuseum der Welt und gemessen an seiner Ausstellungsfläche das drittgrößte. Die Kunstsammlung umfasst 380 000 Werke, von denen etwa 35 000 präsentiert werden. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Residenz der französischen Könige, dem Palais du Louvre, und wurde 1793 als „Zentrales Kunstmuseum der Republik“ eröffnet. Die 1989 errichtete Glaspyramide im Innenhof, die den Haupteingang bildet, ist eines der Wahrzeichen von Paris. Das bekannteste Gemälde im Louvre ist die Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Opéra Garnier Die Opéra Garnier (auch Palais Garnier) ist eines der zwei Pariser Opernhäuser. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und ist nach ihrem Erbauer Charles Garnier benannt. Schwerpunkt bilden Ballettaufführungen. Sacré-Cœur Die Wallfahrtskirche Sacré-Cœur liegt auf dem 130 Meter hohen Hügel des Viertels Montmartre, sodass man von dort einen guten Ausblick auf Paris hat. Sie wurde zwischen 1875 und 1914 im neobyzantinischen Stil erbaut. Der verwendete Kalkstein Travertin gibt witterungsbedingt Kalkspat ab, wodurch die Kirche weiß leuchtet. Sie ist mit zehn Millionen Besuchern (2016) die zweitbedeutendste Sehenswürdigkeit von Paris. Centre Pompidou Das Centre Pompidou ist ein staatliches Kunst- und Kulturzentrum und beherbergt das Nationalmuseum für Moderne Kunst. Es wurde auf Initiative des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou gebaut und 1977 eröffnet. Notre-Dame Die Cathédrale Notre-Dame de Paris (auch Notre-Dame) ist die Kathedrale des Erzbistums Paris. Sie wurde in den Jahren von 1163 bis 1345 errichtet und ist damit eines der frühesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs. Die auf der Ostspitze der Seine-Insel Île de la Cité liegende Kathedrale bietet Platz für 10 000 Personen. 2016 war Notre Dame mit zwölf Millionen Besuchern das meistbesuchte Gebäude/Museum in Paris. Panthéon Das Panthéon auf dem Hügel der heiligen Genoveva ist die nationale Ruhmeshalle Frankreichs und die Grabstätte berühmter französischer Persönlichkeiten. Das Gebäude wurde zunächst als Kirche geplant, nach seiner Fertigstellung 1790 jedoch von den Führern der Revolution zu einer säkularen Gedenkstätte erklärt. Musée d’Orsay Das Musée d’Orsay zeigt etwa 4000 Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien, Werke des Kunsthandwerks und Designs sowie der Architektur vor allem aus dem Zeitraum zwischen 1848 und 1914. Es wurde 1986 eröffnet und befindet sich im ehemaligen Bahnhof Gare d’Orsay. Eiffelturm Der Eiffelturm (französisch: La Tour Eiffel) ist mit 324 Metern das höchste Bauwerk von Paris und das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt und auch Frankreichs. Der von 1887 bis 1889 errichtete Eisenfachwerkturm wurde als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung 1889 errichtet. Der nach seinem Erbauer Gustave Eiffel benannte Turm war bis 1930 das höchste Bauwerk der Welt. Seit 1935 dient er zudem als Fernsehturm.

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