Nordasien - physisch

Nordasien – physisch

978-3-14-100782-4 | Seite 100 | Abb. 1 | Maßstab 1 : 16.000.000
Nordasien | physisch | Nordasien – physisch | Karte 100/1

Informationen

Nordasien reicht von den Küsten des Nordpolarmeeres bis zur Kasachischen Schwelle und den Randgebirgen der Hochländer und Becken Zentralsiens (Altai, Sajan, Jablonowyi) im Süden, vom Ural im Westen bis zum Pazifik im Osten. Es ist von seiner Oberflächengestalt und von seiner Entstehung her dreigeteilt: Neben dem aus dem Erdaltertum stammenden Westsibirischen Tiefland zwischen Ural und Jenissej gibt es das geologisch alte Mittelsibirische Bergland zwischen Jenissej und Lena (Mittelgebirge, Angara-Schild) sowie die jungen Kettengebirge östlich der Lena einschließlich Kamtschatka und Sichote-Alin mit zum Teil aktiver Tektonik. Die Inseln im Nordpolarmeer sowie die aufgeschütteten Küstenebenen, die nur selten größere Ausdehnungen erreichen, bilden eigene räumliche Einheiten. Tundren und boreale Nadelwälder, in Westsibirien auch ausgedehnte Sümpfe, prägen großräumig das Bild der Landschaft, die mit Ausnahme des Südostens nur sehr dünn besiedelt und kaum erschlossen ist.
M. Felsch

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