New York - Bevölkerungsdichte

USA - Städte im Nordosten

978-3-14-100770-1 | Seite 209 | Abb. 4 | Maßstab 1 : 500.000
New York | Bevölkerungsdichte | USA - Städte im Nordosten | Karte 209/4

Informationen

Die Stadt New York hat mit 8,2 Mio. Einwohnern eine größere Bevölkerung als die Schweiz und doppelt so viele Einwohner wie die Republik Irland. Dabei ist das Stadtgebiet mit 1214 km² nur wenig größer als Hamburg und Köln zusammen (755 und 405 km²). Da nur etwa zwei Drittel dieses Gebiets Land- (786 km²) und der Rest Wasserflächen (429 km²) sind, ergibt sich eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von etwa 10 500 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Stadt- und die Stadtteilgrenzen haben sich seit 1898 kaum verändert.

Zahlen und Fakten
New York gliedert sich in fünf Bezirke (Boroughs). Der größte hinsichtlich seiner Einwohnerzahl ist Brooklyn mit 2,5 Mio. Einwohnern auf 251 km² (davon 68 km² Wasser), gefolgt von Queens mit 2,2 Mio. Einwohnern auf 462 km² (davon 179 km² Wasser), Manhattan mit 1,6 Mio. Einwohnern auf 87 km² (davon 28 km² Wasser), Bronx mit 1,4 Mio. Einwohnern auf 149 km² (davon 40 km² Wasser) und schließlich Staten Island mit 500 000 Einwohnern auf 265 km² (davon 114 km² Wasser). Bronx liegt auf dem Festland, alle anderen Stadtteile sind entweder eigenständige Inseln wie Manhattan und Staten Island oder liegen auf Long Island wie Brooklyn und Queens. Sie sind durch eine Vielzahl von Brücken, Tunnels und Fähren miteinander verbunden.
New York ist wie keine andere Stadt von seinen Zuwanderern und ihrer Vielfalt geprägt worden. Dabei haben sich innerhalb des Stadtgebietes zum Teil räumlich getrennte Ballungspunkte der verschiedenen Ethnien und Einwanderergruppen gebildet. Die afroamerikanische und hispanische Bevölkerung wohnt vor allem in der Bronx, in Harlem und Brooklyn, Schwerpunkt der Hispanics ist besonders Queens. Die asiatische Bevölkerung ist in Chinatown, Queens und in den nördlichen Vororten auf der Seite von New Jersey konzentriert.
Durch Veränderungen hinsichtlich der Zahl und Herkunft der Zuwanderer ist diese räumliche Gliederung allerdings ständigen Veränderungen unterworfen. So expandierte beispielsweise Chinatown mit seinen rund 80 000 chinesischen Einwohnern in den 1980er-Jahren über die Canal Street hinaus in das angrenzende Little Italy. Gegenwärtig steigt besonders die Zahl der Zuwanderer aus Lateinamerika und Osteuropa (Polen, GUS).
M. Felsch, R. Köhler

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