Namibia - Wirtschaft heute

Afrika - Staaten und Geschichte

978-3-14-100870-8 | Seite 185 | Abb. 6 | Maßstab 1 : 12.000.000
Namibia | Wirtschaft heute | Afrika - Staaten und Geschichte | Karte 185/6

Überblick

Namibia ist landschaftlich im Wesentlichen durch zwei Wüsten geprägt. An seiner Westküste liegt die Namib, die sich von Südafrika bis Angola erstreckt, in seinem Osten die Kalahari. Dazwischen liegt ein rund 1700 Meter hohes Binnenhochland.

Das sehr dünn besiedelte Land verfügt über eine vergleichsweise gut ausgebaute Infrastruktur und großen Reichtum an Bodenschätzen, darunter Diamanten, Erdgas, Kupfer, Zink und Uran; die Rössing-Mine nordöstlich von Swakopmund ist eine der größten Uran-Minen der Welt. Diamanten, Kupfer und Uran allein machen ungefähr 40 Prozent des Exportvolumens aus. Außerdem spielen die Fischerei bzw. Fischverarbeitung und die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Agrarprodukte wie Fisch, Rinder- und Schweinefleisch und Anbaufrüchte, speziell Trauben, zählen zu den wichtigsten Ausfuhrgütern. Die Exporte gehen etwa zur Hälfte nach Europa und zu rund einem Viertel in Länder der Zollunion im südlichen Afrika (Southern African Customs Union; SACU).

Nach dem Human Development Index zählt Namibia zu den Ländern mit einer mittleren menschlichen Entwicklung, vergleichbar etwa mit Marokko oder Nicaragua. Namibia verfügt überdies aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit über ein großes touristisches Potenzial, das diesem Sektor eine zunehmende wirtschaftliche Bedeutung verschafft.

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