Mecklenburg-Vorpommern - Bevölkerungszunahme und -abnahme zwischen 2002 und 2017

Mecklenburg-Vorpommern - Bevölkerung

978-3-14-100381-9 | Seite 24 | Abb. 2
Mecklenburg-Vorpommern | Bevölkerungszunahme und -abnahme zwischen 2002 und 2017 | Mecklenburg-Vorpommern - Bevölkerung | Karte 24/2

Überblick

Die demographische Entwicklung einer Region wird bestimmt durch die Zu- und Abwanderung, die Geburtenrate und die Sterblichkeit.

Demographische Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern

In nahezu allen Regionen in Mecklenburg-Vorpommern hat die Bevölkerungszahl seit der Wende im Jahr 1990 abgenommen. Einzig in den Regionen um die Landeshauptstadt Schwerin, den kreisfreien Städten Rostock, Wismar, Stralsund und Greifswald sowie den grenznahen Gebieten zu Schleswig-Holstein gibt es eine Zunahme der Bevölkerung von zum Teil über 25 Prozent. In den meisten zentral gelegenen und ländlichen Regionen ist das Gegenteil der Fall. Dort hat die Bevölkerung seit der deutschen Wiedervereinigung zum Teil über 25 Prozent abgenommen.

Wanderungsbilanz

Die Zu- und Fortzüge bestimmen den Wanderungssaldo zwischen Mecklenburg-Vorpommern und den anderen deutschen Bundesländern. Die grenzüberschreitenden Abwanderungen zwischen den Bundesländern übertreffen überall knapp die Zuwanderungen. Nur nach Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Niedersachsen und Bremen sind die Abwanderungen wesentlich höher als die Zuwanderungen. Somit kann Mecklenburg-Vorpommern als Abwanderungsland charakterisiert werden, was die Binnenmigration angeht.