Mecklenburg-Vorpommern - Bevölkerungsdichte und Städte

Mecklenburg-Vorpommern - Bevölkerung

978-3-14-100381-9 | Seite 24 | Abb. 1
Mecklenburg-Vorpommern | Bevölkerungsdichte und Städte | Mecklenburg-Vorpommern - Bevölkerung | Karte 24/1

Überblick

Die Bevölkerungsdichte beschreibt die mittlere Einwohnerzahl pro Quadratkilometer für ein bestimmtes Gebiet. Sie berechnet sich durch die Teilung der Gesamteinwohnerzahl eines Gebietes durch die jeweilige Gesamtfläche. Unter den 16 Bundesländern in Deutschland ist Mecklenburg-Vorpommern mit 23 189 km² das flächenmäßig sechstgrößte. Die Einwohnerzahl ist seit der Wende rückläufig. Lebten 1990 noch 1 924 000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, so waren es Ende 2016 nur noch 1 611 000. Die Landesregierung versucht, mit verschiedenen Entwicklungsprogrammen diesem Trend entgegenzuwirken. Von allen Bundesländern hat Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 69 Einwohnern pro km2 die geringste Bevölkerungsdichte. In etwa der Hälfte des Landes liegt die Bevölkerungsdichte bei unter 25 Einwohnern pro km². Davon sind vor allem Regionen im Zentrum, im Süden und im Osten des Landes betroffen. Die Landkreise Müritz und Mecklenburg-Strelitz im Süden haben die geringste Dichte im gesamten Bundesland. In den meisten Küstenregionen und im Umland der kreisfreien Städte Schwerin, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg sieht es anders aus. In den küstennahen Kreisen liegt die Einwohnerzahl zwischen 25 und 300 Einwohnern pro km², im Umland der Städte sind es sogar über 600 Menschen pro km².

Mehr alte und weniger junge Menschen

Der Rückgang der Bevölkerung ist durch Abwanderung und eine Abnahme der Geburtenzahlen zu erklären. Die Bevölkerungspyramide zeigt eine Überalterung der Bevölkerung. Die stärksten Jahrgänge sind die Mitte 50-Jährigen. Mehrere Einschnitte sind zu erkennen: bei den 70-Jährigen, den Anfang 40-Jährigen und den 25-Jährigen. Da insbesondere junge Menschen abwandern, ist die Bevölkerungsgruppe der 20- bis 25-Jährigen sehr schwach vertreten. Die seit der Wiedervereinigung eingebrochene Geburtenrate hat zu einer schmalen Basis der Bevölkerungspyramide geführt.

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Mecklenburg-Vorpommern – Bevölkerungsdichte
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