Island - Physische Karte

Nordeuropa - Physische Karte

978-3-14-100870-8 | Seite 122 | Abb. 1
Island | Physische Karte | Nordeuropa - Physische Karte | Karte 122/1

Überblick

Die Insel Island ist rund 100 000 Quadratkilometer groß, also etwas kleiner als die ostdeutschen Bundesländer zusammen oder rund dreimal so groß wie Nordrhein-Westfalen. Sie sitzt dem Mittel-atlantischen Rücken auf, dessen Zentralbereich Island von Südwesten nach Nordosten durchquert. Die Erdkruste ist an dieser Stelle besonders dünn, sodass Island zahlreiche aktive Vulkane aufweist. Sie bilden eine Kette, die den Verlauf des Mittelozeanischen Rückens markiert. Ein ähnliches räumliches Verbreitungsmuster zeigen die Geysire. Sie sind ein Hinweis auf das hohe geothermische Potenzial Islands, das in Geothermiekraftwerken genutzt wird.

Siedlungen und Verkehr lassen eine deutliche Orientierung auf die Küsten erkennen. Bedeutendste Stadt ist Reykjavik; in der Hauptstadt leben rund 36 Prozent der isländischen Bevölkerung. Das Landesinnere der seit dem 9. Jahrhundert dauerhaft bewohnten Insel ist kaum erschlossen.

Auf die nördliche Lage nahe dem Polarkreis weist nicht nur das Gradnetz hin, sondern auch die Vergletscherung bis in Meeresnähe. Der Vatnajöküll-Gletscher hat die Form einer Eiskappe und ist mit 8100 Quadratkilometern Fläche der zweitgrößte Gletscher Europas. Nachdem seine Fläche während der Kleinen Eiszeit (zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert) zugenommen hatte, ist er gegenwärtig auf dem Rückzug.

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