Erdatmosphäre

Erdatmosphäre/Wetterbeobachtung

978-3-14-100700-8 | Seite 233 | Abb. 1
Erdatmosphäre |  | Erdatmosphäre/Wetterbeobachtung | Karte 233/1

Informationen

Die Atmosphäre der Erde lässt sich in einzelne Schichten unterteilen, die jeweils über bestimmte Charakteristika verfügen. Ein wichtiges Unterteilungskriterium ist dabei der vertikale Temperaturverlauf. So nehmen die Temperaturen in den untersten 15 bis 20 Kilometern mit zunehmender Höhe bis auf etwa minus 60 °C ab. In diesem Bereich, der als Troposphäre bezeichnet wird, spielt sich das gesamte Wettergeschehen ab.
Der Übergang zur darüber liegenden Stratosphäre ist im Bereich der Tropopause gekennzeichnet durch eine Inversion, bei der die Temperaturen bis in eine Höhe von rund 50 Kilometern wieder ansteigen, bis sie schließlich ungefähr wieder den Gefrierpunkt erreichen. Ursächlich dafür ist eine mit der Ozonschicht verbundene Absorption energiereicher UV-Strahlung, die zu einer Erwärmung dieser Luftschichten führt. Im Bereich der Stratopause beträgt der Luftdruck nur noch etwa ein Tausendstel des Werts an der Erdoberfläche.
In der darüber liegenden Mesosphäre nehmen die Temperaturen erneut ab. An der Obergrenze dieser Schicht in etwa 80 Kilometern Höhe beträgt der Luftdruck nur noch ein Hunderttausendstel des bodennahen Drucks, die Dichte der Lufthülle ist äußerst gering. In der darüber liegenden Ionosphäre treten infolge der Ionisierung der Luft durch elektromagnetische Teilchen des Sonnenwindes Lichterscheinungen in Form von Nordlichtern auf. Oberhalb von etwa 500 Kilometern Höhe beginnt die Exosphäre, die bereits den Übergang von der Atmosphäre in den Weltraum markiert.
A. Siegmund

Graphiken

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Der Aufbau der Atmosphäre

Die etwa 1000 km dicke Lufthülle der Erde. Sie besteht aus einem Gemisch verschiedener Gase. Die wichtigsten Bestandteile der Atmosphäre sind Stickstoff (77%), Sauerstoff (21%), Wasserdampf und Argon. Die unterste Schicht der Atmosphäre heißt Troposphäre.
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Strahlungsbilanz des Systems Erde / Atmosphäre

die ausgeglichene Gesamtstrahlungsenergie des Systems Erde, eines Teilbereichs oder eines Standorts, welche sich aus kurzwelliger Einstrahlung, langwelliger Ausstrahlung, Reflexion der kurzwelligen Strahlung an der Erdoberfläche, Absorption und Gegenstrahlung der Atmosphäre zusammensetzt.
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