Bundesrepublik Deutschland seit dem 3. Oktober 1990

Deutschland - politisch

978-3-14-100700-8 | Seite 75 | Abb. 4 | Maßstab 1 : 5.000.000
Bundesrepublik Deutschland seit dem 3. Oktober 1990 |  | Deutschland - politisch | Karte 75/4

Informationen

Die Karte zeigt die föderalistische Struktur des wiedervereinigten Deutschlands, wie sie seit dem 3. Oktober 1990 besteht. Zu unterscheiden sind die sogenannten Flächenstaaten und die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin.

Die föderalistische Struktur der Bundesrepublik
Zum 3. Oktober 1990 traten die Gliedstaaten der vormaligen Deutschen Demokratischen Republik dem Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bei. Jedes der 16 Bundesländer hat eine eigene Verfassung, ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung. Die Flächenstaaten sind mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Saarland weiter in Regierungsbezirke untergliedert. Diese sind reine Verwaltungseinheiten und haben keine aus Wahlen hervorgegangene Regierung, im Gegensatz zu den unteren Verwaltungseinheiten Kreis und Gemeinde. Regierungsbezirke dienen der Entlastung der Landesverwaltung und sind Ansprechpartner der nachgeordneten Behörden der untersten Verwaltungseinheiten Kreis und Gemeinde. Kreise bestehen in allen Bundesländern außer in den Stadtstaaten. Zu unterscheiden sind Landkreise und kreisfreie Städte mit meist mehr als 100 000 Einwohnern. Die Kreistage werden wie die Stadt- und Gemeindevertretungen alle fünf Jahre gewählt. Aufgaben und Befugnisse der Kreisbehörden werden durch Landesgesetze unterschiedlich geregelt. Grenzveränderungen zwischen den Bundesländern sind selten. Eine Besonderheit ist das Gebiet um Neuhaus an der Unterelbe, das ursprünglich zu Hannover, dann bis 1990 zur DDR gehörte und heute wieder Teil von Niedersachsen ist.
D. Bode

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