Bevölkerungsdichte

Bevölkerung

978-3-14-100754-1 | Seite 11 | Abb. 2 | Maßstab 1 : 2.250.000
Bevölkerungsdichte |  | Bevölkerung | Karte 11/2

Informationen

Mit 47 641 km² nimmt Niedersachsen rund 13 % der Fläche Deutschlands ein und steht damit bei den Bundesländern nach Bayern an zweiter Stelle. Auf dieser Fläche lebten 2007 rund 8 Mio. Menschen. Nur Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg weisen höhere Zahlen auf, zusammen mit diesen drei Bundesländern stellt Niedersachsen etwa 60 % der Bevölkerung in Deutschland.
Ganz anders stellen sich naturgemäß die Superlative der Bevölkerungsdichte dar: 2007 lag bei den Bundesländern Berlin mit 3834 Einwohnern je km² an erster Stelle. Auf den beiden nächsten Rängen folgten die Stadtstaaten Hamburg (2345 Ew./km²) und Bremen (1640 Ew./km²). Niedersachsen lag dagegen mit 167 Einwohnern je km² in der Gruppe der Bundesländer mit den geringsten Bevölkerungsdichten. Das Schlusslicht war Mecklenburg-Vorpommern (72 Ew./km²). Beide lagen damit unter dem Durchschnitt von Deutschland (230 Ew./km²).

Bevölkerungsdichte nach Regionen
Bei der Verteilung der unterschiedlich hohen Bevölkerungsdichten fallen Niedersachsens fünf größte Städte auf: In Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg und Göttingen verzeichnet die Karte eine Dichte von jeweils über 1500 Einwohnern je km². Deutlicher werden diese Durchschnittswerte, wenn man sich die einzelnen Zahlen ansieht. So lebten im Jahr 2008 genau 2528 Menschen je km² in Hannover. Kleinere Städte wie Wolfsburg, Celle, Salzgitter und Emden erreichten nur geringere Durchschnittswerte, lagen aber immer noch deutlich über der geringen Bevölkerungsdichte des gesamten Landes.
Im Maßstab der europäischen Raumentwicklung hat Niedersachsen eine Metropolregion und Anteile an einer zweiten: Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg ist eine Metropolregion mit fast 4 Mio. Menschen in über 400 Gemeinden. Eine solche Struktur mit weit auseinander liegenden Kernstädten findet sich in Deutschland nur noch beim sogenannten Sachsendreieck zwischen Leipzig/Halle, Dresden und Chemnitz/Zwickau. An der Metropolregion Bremen-Oldenburg sind zwei Bundesländer mit mehreren kreisfreien Städten und Landkreisen beteiligt.
Die Karte zeigt Niedersachsens Lage zwischen den beiden Extremen des Ballungsraums Ruhrgebiet und den wenig besiedelten Teilen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Während seine südlichen Teile fast durchgehend recht dicht besiedelt sind, zeigt sich der Norden eher dünn besiedelt. Auffallend sind die Bereiche, in denen weniger als 25 Einwohnern je km² leben. Das ist z. B. im unzugänglichen Harz in Teilen der Kreise Osterode am Harz und Goslar der Fall. Die geringsten Werte werden ebenfalls in der Lüneburger Heide, im Mittelgebirge Solling und im ehemaligen Zonenrandgebiet des Kreises Lüchow-Dannenberg erreicht.
D. Falk

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