Bevölkerungsdichte 2005

Bevölkerung

978-3-14-100757-2 | Seite 14 | Abb. 2 | Maßstab 1 : 1.750.000
Bevölkerungsdichte 2005 |  | Bevölkerung | Karte 14/2

Informationen

Im Jahr 2007 hatte Rheinland-Pfalz 4 046 000 Einwohner. Größte Stadt war die Landeshauptstadt Mainz mit 198 000 Einwohnern, gefolgt von Ludwigshafen mit 164 000 Einwohnern. Auf den Plätzen drei und vier lagen Koblenz (106 000 Ew.) und Trier (104 000 Ew.). In allen anderen Städte lebten jeweils weniger als 100 000 Menschen.
Das Saarland hatte 2008 rund 1 030 000 Einwohner. Größte Stadt war die Landeshauptstadt Saarbrücken mit 176 700 Einwohnern. Hier leben 17,2 % der Gesamtbevölkerung des Bundeslandes. Die weiteren acht größten Städte wiesen jeweils weniger als 100 000 Bewohner auf. Die größten von ihnen sind Neunkirchen, Homburg und Völklingen mit jeweils mehr als 40 000 Einwohnern.

Bevölkerungsdichte
Rheinland-Pfalz weist eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 204 Einwohnern pro km² auf. Die höchste Bevölkerungsdichte (500#150;1000 Ew./km²) tritt im Umkreis der größeren Städte wie im Raum Koblenz, Andernach und Neuwied, im Großraum Mainz, im Gebiet zwischen Worms und Speyer sowie in den Großräumen Kaiserslautern und Trier auf. Diese Städte werden größtenteils von Gemeinden mit Bevölkerungsdichten von 250#150;500 Einwohnern pro km² umgeben. Hier zeigen sich die Auswirkungen der Suburbanisierung.
In weiten Teilen der Eifel und in einzelnen Gemeinden im Hunsrück und im Pfälzer Wald liegt die Bevölkerungsdichte bei unter 50 Einwohnern pro km².
Das Saarland weist eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 401 Einwohnern pro km² auf. Die Städte Saarlouis, Völklingen, Saarbrücken, Sankt Ingbert, Neunkirchen, Homburg und Zweibrücken bilden ein durchgehendes Dichteband von 500#150;1000 Einwohnern pro km². Die restlichen Gemeinden weisen durchweg Bevölkerungsdichten von über 100 Einwohnern pro km² auf. Damit hat das relativ kleine Saarland eine wesentlich höhere Bevölkerungsdichte als Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung
Rheinland-Pfalz zeigt eine rückläufige Bevölkerungszahl, die zwischen 2004 und 2008 um fast 33 000 schrumpfte. Hauptursache des Rückgangs ist die sinkende Geburtenrate, die durch den rückläufigen Umfang entsprechender Elternjahrgänge ausgelöst wird. Auch die Salden aus Zu- und Fortzügen gehen in den letzten Jahren deutlich zurück. Während 1990, im Jahr der deutschen Wiedervereinigung, 63 000 mehr Menschen nach Rheinland-Pfalz zogen als das Land verließen, waren es 2006 lediglich 4 200. Zwischen 1989 und 2006 gab es einen positiven Wanderungssaldo von 295 000 Personen, alleine 91 000 von ihnen kamen aus den neuen Ländern.
Auch im Saarland stieg die Bevölkerungszahl nach der Wiedervereinigung an. Sie hatte Mitte der 1960er-Jahre einen Höchststand von 1,13 Mio. erreicht und war bis Ende der 1980er-Jahre auf 1,05 Mio. abgesunken. Zwischen 1989 und 1995 stieg die Bevölkerung auf 1,08 Mio. an, seitdem ist die Zahl wieder rückläufig.
H. Kiegel

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